Teppichpython
Der Teppichpython
Der Teppichpython ist eine Würgeschlange, die in Australien und Papua-Neuguinea vorkommt. Sie ist sowohl in den Subtropen und Tropen, als auch in Wüstenrandregionen heimisch. Der Teppichpython hält sich gerne in der Nähe von Flüssen, Bächen oder Seen auf und zählt in Regenwaldgebieten zu den baumbewohnenden Schlangen. Ansonsten bevorzugt der Teppichpython Felsenhöhlen und Felsvorsprünge. Der Teppichpython gehört zur Familie der Rautenpythons. Erwachsene Exemplare erreichen eine Länge von durchschnittlich 1,80 Meter, können aber bis zu 2,20 Meter lang werden. Männliche Tiere sind meist etwas größer und massiger als die Weibchen. Die Zeichnung ist meist schwarz-weiß, kann aber variieren. Teppichpythons sind dämmerungs- und nachtaktiv. Zu den bevorzugten Beutetieren gehören Nagetiere, es kann aber auch Geflügel auf dem Speisezettel stehen. Bei der Terrarienhaltung ( Terraristik ) ist zu beachten, dass es sich um eine geschützte Art handelt, so dass eine Meldepflicht besteht. Das Terrarium muss ausreichend groß sein und stabile Klettermöglichkeiten bereitstellen, aber auch Versteckmöglichkeiten am Boden. Eine UV-Lampe ist empfehlenswert, wobei die Beleuchtung im Sommer mit 12 bis 14 Stunden länger eingeschaltet werden sollte als im Winter (8-10 Stunden). Die Temperatur sollte tagsüber bei 28 bis 31 Grad liegen und nachts etwa bei 25 Grad. Wichtig ist eine hohe Luftfeuchtigkeit, da die Schlangen sonst austrocknen können.
